|
Bericht über das ESPLAC-Training „Volunteering for social transformation", 3.-12.9.2011 in Sant Joan de les Abadesses, Spanien |
|
Anfang September hieß es Koffer packen und nach Spanien fliegen, denn die spanische Partnerorganisation der Solijugend, ESPLAC aus Barcelona, hatte zum diesjährigen internationalen Training eingeladen - „Volunteering for social transformation".
Angesprochen waren alle Interessierten, die ehren- oder hauptamtlich in der Jugendbildung tätig sind. Und somit kam am Ende eine bunte Mischung von Teilnehmenden aus ganz Europa zusammen, von England, Finnland, Lettland und Litauen über Frankreich, Deutschland und Österreich bis hin zu Italien, Spanien und Portugal. 10 Tage lang beschäftigten wir uns mit Themen wie „outdoor learning", Kinder- und Menschenrechten, (european) citizenship und dem Theater der Unterdrückten.
Obwohl wir uns mit vielen und komplexen Inhalten auseinandersetzten, ermöglichten uns die partizipativen und aktionsbasierten Methoden eine gute Mischung aus Theorie und Praxis.  Spielerisch gingen wir an fast alles heran und brachten unsere eigenen Erlebnisse später auf eine theoretische Ebene. Somit lernten wir neben den Inhalten wie ganz von selbst auch noch etwas über eine gelungene Wissensvermittlung, die wir hoffentlich auch in unsere eigene Arbeitsrealität einbringen können.
Und natürlich kam neben den ganzen Lerneinheiten auch der Spaß nicht zu kurz: ein Überraschungs-Barbecue im Wald, schwimmen im nahe gelegenen Teich, eine kleine Wanderung durch die Ausläufer der Pyrenäen sowie das Highlight - unsere Theatervorstellung im Rahmen der Fiesta Mayor, dem jährlichen Dorffest, bei der wir unsere Ideen und neuen Kenntnisse des Theaters der Unterdrückten gleich in die Praxis umsetzen konnten! Die Bewohner aus Sant Joan de les Abadesses nahmen unseren Sprachenmischmasch mit Spanisch, Englisch und Catalán mit Humor und beteiligten sich mit ihren eigenen Ideen rege an der Vorstellung.
Die 10 Tage in Spanien waren eine unglaublich intensive, spannende und lehrreiche Zeit, aus der ich sehr viele Eindrücke mitnehmen kann: neben den fachlichen ganz besonders auch die persönlichen Erfahrungen und viele neue Freunde und Gleichgesinnte in ganz Europa!
Text und Fotos: Leonore Sibeth |