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On Tour: mit Kanus, schlechtem Wetter und guter Laune im Gepäck |
Am vergangenen Wochenende haben sich einige wetterfeste zum Kanu Seminar der Solijugend getroffen und aufs Wasser gewagt. Am Freitagabend kamen alle an unserem Startpunkt, dem Campingplatz nahe Ratzeburg, zusammen um unser bevorstehendes Wochenende mit Stockbrot und Lagerfeuer gemeinsam einzuläuten.  Am nächsten Morgen ging es nach einem Erfrischungsbad, im direkt angrenzenden See und einem stärkenden Frühstück, mit den Kanus auf Wasser. Vorher war jedoch noch packen angesagt, denn unsere Zelte, der Proviant und die Wechselklamotten mussten ebenfalls Platz in unseren Kanus finden. Nachdem wir in See gestochen sind und uns gegen den Wind über die ersten beiden Seen gekämpft haben, hieß es erstmal raus aus dem Wasser und zu Fuss weiter.
Glücklicherweise hatten wir die Kanuwagen im Gepäck (wirklich eine tolle Erfindung!), so dass wir die Kanus zur nächsten Einsatzstelle problemlos rollen konnten.
Nach dieser ersten anstrengenden Etappe ging es entspannt auf dem Schaalseekanal weiter. Dieser ist ein angelegter schmaler Kanal, welcher die meiste Zeit direkt durch ein Waldgebiet führt und dann im Salemer See endet. Den eintreffenden Regen haben wir als Anlass genommen, um eine kleine Pause einzulegen und uns für den nächsten Abschnitt zu stärken. Das Wetter meinte es dann leider nicht mehr so gut mit uns, so dass wir nicht nur jede Menge Wasser unter uns hatten, sondern auch so einiges von oben abbekamen. Also haben wir unser Quartier für die Nacht völlig durchnässt, aber trotzdem gut gelaunt erreicht.
Ein nicht unwichtiger Aspekt dabei waren mit Sicherheit unsere wasserdichten Packsäcke, die wohl das wichtigste Gut auf dieser Tour waren. Am wärmenden Lagerfeuer mit Hotdogs und gegrillten Marshmallows ging so auch schon der zweite Tag zu Ende. Mehr oder weniger ausgeschlafen haben wir unseren letzten Tag nach einem ordentlichen Frühstück und frischem Kaffee angetreten. Die geheimnisvolle morgendliche Stimmung, durch Nebel und absolute Stille, hat uns einen wunderschönen letzten Morgen im Naturpark Lauenburgische Seen verschafft.  Dank Rückenwind haben wir alle unsere Tour glücklich und mit nicht allzu großen Muskelkater in Groß Gerau beendet, von wo aus alle ihre Heimreise angetreten haben. Trotz Regen oder vielleicht gerade deswegen war es eine gelungene erlebnisreiche Tour! |